CDU Stadtverband Bruchköbel
 
CDU, FDP und Grüne machen ihre Position zum Hallenbad Neubau deutlich

Keine finanziellen Abenteuer, Bad erhalten, Energie sparen

Zu den Berichten der Presse antworteten die drei Parteien in einer gemeinsamen Presseerklärung. Dabei machten die Vertreter der Parteien deutlich, dass sie – wie alle Parteien in Bruchköbel - einen Hallenbad Neubau wünschen. Dies wurde ja vor wenigen Monaten auch einstimmig auf den Weg gebracht. Investitionen in einer Größenordnung von über 10 Mio €, die auch bei Ausnutzung aller Fördermöglichkeiten nicht unter 7 - 8 Mio € gesenkt werden können, sind jedoch bei der derzeitigen Haushaltslage nicht zu machen.
Der Zuschussbedarf für die Wirtschaftlichen Betriebe der Stadt Bruchköbel, die neben dem Bad auch den Campingplatz (mit Gewinn) bewirtschaften, würde sich nach den Berechnungen des Planungsbüros auf 1,1 Mio € jährlich nahezu verdoppeln. Das könne nicht im Sinne der Stadt sein. Auch wäre eine solche Planung gegenüber der Kommunalaufsicht nicht genehmigungsfähig. „Es gilt das Verbot der Netto Neuverschuldung und die Verantwortlichen der Stadt Bruchköbel tun gut daran, diesem Verbot zu folgen, um der Stadt Bruchköbel noch einen Rest an finanziellem Spielraum zu erhalten und den Schuldenberg für die kommende Generation nicht noch zu vergrößern“, so der FDP Fraktionsvorsitzende Gerd Jesse.

Wenn das derzeit noch funktionierende Bad wirklich einmal irreparabel sei oder nur mit sehr hohen Kosten zu sanieren wäre, dann müsse neu überlegt werden. „Das Schwimmbad stellt ein Stück Daseinsvorsorge dar, das wir auf alle Fälle erhalten werden. So lautet schon seit vielen Jahren der einstimmige Beschluss der Stadtverordnetenversammlung. Derzeit müssen wir in engster Zusammenarbeit mit Bürgermeister Günter Maibach jedoch dafür sorgen, dass die wichtigen sozialen und gesellschaftlichen Aufgaben, wie zum Beispiel die Kinderbetreuung oder auch die Seniorenarbeit so weiter geführt werden können wie bisher. Das können wir nicht durch finanzielle Abenteuer gefährden“ meint der CDU Fraktionsvorsitzende Reiner Keim.

„Besser wir versuchen alles, um den derzeitigen Betrieb des Hallenbades zu optimieren“, so Harald Wenzel, Fraktionsvorsitzender der Grünen, und weiter: “Dazu leistet die zukünftige Beheizung mit einem Blockheizkraftwerk einen Beitrag. Dann wird das Bad mit der Abwärme der Stromerzeugung beheizt, die derzeit in Bruchköbel sonst nicht zu verwenden wäre und nutzlos an die Luft abgegeben würde. Das hilft der Umwelt und dem Geldbeutel der Stadt, da diese Energie zur Hälfte der bisherigen Kosten zur Verfügung steht.“

„Die Betriebsleitung des Bades bestätigt uns, dass das Hallenbad voll funktionsfähig ist und derzeit nichts darauf hindeutet, dass es demnächst ausfallen würde“ sind sich die Vertreter der drei Fraktionen einig und: „Alles Gerede über einen bevorstehenden Ausfall ist Unfug und Wahlkampfgetöse. Es ist wichtig hier kühlen Kopf zu bewahren und Planungen zu betreiben, die umsetzbar und finanzierbar sind. Die Weiterplanung jetzt mit einer Ein-Stimmen Mehrheit kurz vor den Kommunalwahlen zu beschließen ist unsinnig und wird ohnehin nicht zum Ziel führen. Ein solches Projekt wäre im Ernstfall nur mit einer ganz breiten Mehrheit in unserer Stadt zu stemmen“

 

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