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(Brk.-) „Die Begriffe und Vorgehensweisen rund um die Debatte des Neubaus des Schwimmbades werden leider immer aufgeblähter, sind an Populismus inzwischen nicht mehr zu überbieten und sogenannte Aktionskreissprecher ziehen mit militanten Parolen und Leserbriefen durch die echten und virtuellen Welten“, so eingangs der Parteivorsitzende der Bruchköbeler CDU, Gerhard Rehbein. Da heißt es in diversen Presseverlautbarungen aus wahlkampftaktischen Gründen plötzlich, dass andere eine Neue Mitte haben wollen, obwohl „dies vollkommen ungelegte Eier sind, worüber noch kein Mensch ernsthaft politisch debattiert hatte, nur um schnell ein künstliches Gegenargument im Wahlkampf zu kreieren“, so der Parteichef weiter oder auf der anderen Seite von parteipolitisch rot eingefärbten „Aktionskreissprechern“ dass man dies „nicht dem Wahlkampf opfern“ solle. „Diese Aussage ist aber allerdings mehr als durchsichtig“, so Rehbein.
„Statt konstant verzerrte Zahlen in den Raum zu werfen, sollten die Befürworter des Neubaus der Bevölkerung doch mal lieber erklären, wo denn zum Beispiel bitte die dann dringend benötigten 200.000 Besucher des Schwimmbades plus Besucher der Sauna parken und anfahren sollen“. Vor dem Hintergrund, dass das Schwimmbad inmitten einer Wohnbebauung steht, der Neubau dann noch mehr Platz bräuchte, „dürfte die dortigen Anwohner das brennend interessieren, wo die mehrere hundert Autos pro Tag vor ihrer Haustür geparkt werden und auf welchen Verkehrswegen sie dorthin kommen. Übrigens Besucherzahlen, die die unzähligen Bäder- und teilweise sogar Spaßbäder- um unsere Stadt herum noch nicht einmal erbringen“. Ebenfalls werde immer vorgeschoben, dass man die sogenannten „astronomischen“ Energiekosten von derzeit rund 90.000 Euro pro Jahr mit einem Neubau halbieren könnte. Gleichzeitig wolle man aber weitere Becken, ein entsprechend temperiertes Außenbecken und eine Saunalandschaft. „An fünf Fingern kann man sich hier ausrechnen, dass hier rein gar nichts halbiert wird, sondern eher eine dicke Zahl angehängt werden müsste. Zumal mehr Strom, mehr Personal und mehr erwärmtes Wasser benötigt werden“. Ebenfalls könne man sich, so die Bruchköbeler Christdemokraten in ihrer Verlautbarung, dann auch auf eine kräftige Erhöhung der Eintrittsgelder gefasst machen. Derzeit liege der Preis für die rund 30.000 echten Besucher –und damit rund 80 Besucher pro Tag- im sehr attraktiven Bereich, danach allerdings mindestens das fünffache. Ebenfalls interessant sei auch, so die CDU, dass man über Zuschüsse vom Land spreche, „denn wenn man sich diese Summen einmal näher betrachtet, kommt man auf einen Zuschuss, der noch nicht einmal ein Zehntel des tatsächlichen Bedarfs von mehr als 10 Millionen Euro decken würde“, ergänzt Bürgermeister Günter Maibach. Land auf, Land ab müsse man bei Baumaßnahmen stets damit rechnen, dass Kosten explodieren, so auch jüngst sehr eindrucksvoll im benachbarten SPD geführten Erlensee zu sehen. „Nunmehr werden jetzt auch noch über 200.000 Euro für Planungskosten der möglichen Wunschvarianten zum Fenster rausgeworfen- also zum Beispiel der Gegenwert von einem vollkommen neuen Feuerwehrfahrzeug oder mehrere Jahresgehälter von Erzieherinnen“, so Rehbein. Vor diesem Hintergrund gäbe es daher seitens der Christdemokraten ein ganz klares „Nein“ zum Neubau, denn nach Ansicht der Union habe man wichtigere Projekte im Fokus zu haben. So zum Beispiel die künftige Kinderbetreuung, die Feuerwehren, die Verkehrssituationen, die Erhaltung und Pflege der Stadtteile oder die Förderung der Vereine, des Breitensports, der Jugend und Senioren. Wie es abschließend in der Pressemitteilung heißt, gäbe es auch andere Alternativen das Schwimmbad attraktiver zu gestalten, ohne dabei Enkelkinder mit Millionenschulden zu erschlagen, denn was den Erhalt und die Verbesserung des Schwimmbades beträfe, gäbe es ein klares positives Votum seitens der CDU, auch vollkommen ohne unnötiges Wahlkampfgetöse.
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