Weber sieht Baugenossenschaft als Partner für bezahlbaren Wohnraum

Der Bruchköbeler CDU-Bürgermeisterkandidat Daniel Weber will bezahlbaren Wohnraum mit der Baugenossenschaft Bruchköbel realisieren. „Wir haben in Bruchköbel eine Genossenschaft, die bereits rund 500 Wohnungen verwaltet. Und dennoch klafft eine Lücke zwischen den anfragenden Wohnungssuchenden und den vorhandenen Wohnungen.“, so Weber über die aktuelle Wohnungslage in Bruchköbel. Wie man gemeinsam mehr Wohnraum schaffen und somit eine Entlastung herbeiführen kann, hat er im Gespräch mit den beiden Vorständen Jens Schneider und Heinz Habermann sowie den CDU-Vertretern Ralf Spachovsky, Ingrid Cammerzell und Rolf Emmrich erörtert. Erfreuliche Nachricht von Seiten der Baugenossenschaft: „Wir stehen für die Schaffung von Wohnraum bereit. Zum einen über die Erweiterung bestehender Objekte und zum anderen in geplanten Neubaugebieten“, so Vorstandsmitglied Schneider über die Möglichkeiten. Weber will, dass die unteren und mittleren Einkommensschichten einen passenden Wohnraum finden. „Unsere Bürgerinnen und Bürger haben zwar im kreisweiten Vergleich die drittstärkste Kaufkraft, jedoch müssen wir bei der Wohnraumschaffung an alle unsere Bewohner denken“, macht Weber auf die Gehaltsunterschiede aufmerksam. Die Forderung der Baugenossenschaft zur Realisierung der Vorhaben ist klar. „Wir brauchen den engen Draht in die Verwaltung, Grundstücke zur Verfügung und regen Austausch im Bauverfahren mit den Fachämtern“, formuliert Schneider den Katalog an Anforderungen. Hier sieht Weber wiederum seine Handlungsmöglichkeit. „Wolle man derartige Lösungen anstreben, muss die Verwaltung und die Politik mitziehen. Immerhin geht es um unsere Bevölkerung und deren Grundbedürfnis nach bezahlbarem wohnen“.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag